{"id":105,"date":"2012-04-09T07:50:00","date_gmt":"2012-04-09T14:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/almliebe.tumblr.com\/post\/20779571111"},"modified":"2018-04-03T10:26:53","modified_gmt":"2018-04-03T08:26:53","slug":"der-den-teufel-schwindlig-spielt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt\/","title":{"rendered":"Der den Teufel schwindlig spielt&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-503\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt.jpg\" alt=\"Der den Teufel schwindlig spielt\" width=\"500\" height=\"333\" srcset=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt.jpg 500w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt-255x170.jpg 255w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/der-den-teufel-schwindlig-spielt-345x230.jpg 345w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Der S\u00fcdtiroler Herbert Pixner, der \u201ePaganini der Knopfziach\u201c, schl\u00e4gt Br\u00fccken zwischen Jazz, Blues, Latin und alpenl\u00e4ndischer Volksmusik.<\/p>\n<p>Der melancholische Blueser Brandner stirbt w\u00e4hrend eines Konzerts auf der B\u00fchne. Als ihn der Boandlkramer nicht zum Mitgehen bewegen kann, macht ihm der Teufel ein verdammt verlockendes Angebot: Er darf ewig weiterleben, solange er kommerzielle Volksmusik f\u00fcr ein breites Publikum spielt.<\/p>\n<p>Das Schauspiel-Deb\u00fct des Ausnahme-Musikers Herbert Pixner in dem schwarzhumorigen \u201eBluesical \u2013 Stirb langsam, Brandner!\u201c \u00a0l\u00e4sst am Ende durchaus Schl\u00fcsse auf seine musikalische Einstellung zu. Freilich kommt der sympathische S\u00fcdtiroler, der wohl wie kaum ein anderer zwischen Passeiertal und Werdenfelser Land die steirische Harmonika so virtuos beherrscht, von der traditionellen Volksmusik, aber<\/p>\n<p><!-- more --><\/p>\n<p>w\u00e4hrend unz\u00e4hligen langen Sommern auf abgeschiedenen Almen in der Schweiz, S\u00fcdtirol und \u00d6sterreich hat der Autodidakt seinen eigenen Stil gefunden, zwischen Blues, Jazz , lateinamerikanischen Rhythmen, Balkan-Beat und Landler.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnt auch sagen, dass ihm sein Instrument, die \u201eZiach\u201c, den Weg gewiesen hat. \u201eDie diatonische Harmonika ist auf vier Tonarten festgelegt und dadurch sehr beschr\u00e4nkt\u201c, sagt Pixner. \u201eSie ist super zum Landler spielen, wird aber kaum f\u00fcr Blues-Musik verwendet. Und so hab ich halt meine Musik dem Instrument angepasst.\u201c Was wiederum den Ausrichtern von Volksmusik-Abenden und Nachwuchswettbewerben in seiner Heimat zwischen Sterzing und Bozen nicht recht gepasst hat. Zumindest vor zehn Jahren. Da sind zwar seine Vorbilder Hubert von Goisern, Haindling und Bierm\u00f6slblosn schon ordentlich aus der Reihe der volkst\u00fcmlichen Unterhaltungsmusiker getanzt. Trotzdem hat der Moik mit seinem Stadl alles \u00fcberstrahlt und dem jungen Pixner h\u00f6chstens Auftritte nach Mitternacht beschert, wenn eh keiner mehr so richtig zugeh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Geschert hat er sich nie drum, weil er sowieso lieber auf kleinen B\u00fchnen spielt, wo man das Publikum sp\u00fcrt. Ob das auf der Alm ist oder in Colorado, wo er mal drei Monate als Barmusiker gespielt und daf\u00fcr sein Musikstudium geschmissen hat. Seine Eltern, die auf 1800 Metern einen Bergbauernhof in S\u00fcdtirol betreiben, waren eh nie recht daf\u00fcr, dass da Bua so eine brotlose Kunst betreibt, statt Geld zu verdienen. Und das obwohl der Vater selbst die Musik im Blut und das chromatische Knopfakkordeon oft um die Schultern hat.<\/p>\n<p>Stur, wie die Leut im Passeiertal halt sind, hat er seine Sache durchgezogen, die Musik aufgesaugt und bei jeder Gelegenheit, in Wirtsh\u00e4usern und Autobahnrastst\u00e4tten, zu jeder Tages- und Nachtzeit wie ein Besessener gespielt. Nach Geh\u00f6r, nach Musikkassetten, nach der Griffschrift. Meistens die Steirische, auch wenn er Klarinette, Trompete, Tuba, Gitarre und Schlagzeug ebenso beherrscht. Hat sich mit Jobs als Radiomoderator \u00a0oder als Kreuzfahrt-Musiker durchgeschlagen, immer mit der Angst vor dem Finanzamt im Genick. Als er seine jetzigen Partner die Harfinistin Karin Aschaber und Werner Unterlercher am Kontrabass getroffen und das Herbert Pixner Projekt ins Leben gerufen hat, war er zwar immer noch klamm, aber schon reich an eigenen Liedern, die sich an fremden Musikkulturen inspirieren aber nie den eigenen Ursprung verleugnen. Wie denn auch, schreibt er doch die meisten St\u00fccke hoch droben am Berg, v\u00f6llig losgel\u00f6st von Au\u00dfenwelt und Ablenkung, mit der Natur und seinem Instrument vom eigenwilligen, s\u00fcdsteirischen Harmonika-Bauer Jamnik im Einklang.<\/p>\n<p>Da oben jenseits der Baumgrenze muss er es schon fr\u00fch gesp\u00fcrt haben, dass sich der Wind auf einmal dreht und ihm statt ins Gesicht in den R\u00fccken bl\u00e4st. Denn auf einmal \u00f6ffnen sich T\u00fcren f\u00fcr die neue Volksmusik, wie Pixner sie nennt, an die er sich gar nicht denken getraut hat, vom Lustspielhaus in M\u00fcnchen \u00fcber das Stadttheater in Meran bis zum Schlo\u00df Elmau, von klassischen Konzerten bis hin zu hochkar\u00e4tigen Weltmusikreihen. Als Vorreiter der jungen, experimentellen Alpenmusik sieht er sich nicht, aber gut aufgehoben in der Szene, die immer gr\u00f6\u00dfer und facettenreicher wird: \u201eEs gibt mittlerweile drei \u00c4ste innerhalb der Volksmusik: den ganz traditionellen, den experimentellen der jungen Wilden und die volkst\u00fcmliche Schlagerszene. Trotz Globalisierung, Facebook und Co. brauchen die Leute anscheinend doch was Regionales.\u201c Pixner verbindet beides auf seinen progressiven und doch sehr urspr\u00fcnglichen CDs \u201eBlus\u2019n Auf!\u201c und \u201eBauern-Tsch\u00e4ss\u201c. F\u00fcrchten tut er sich nicht, wie damals Hubert von Goisern, in eine Schiene gepresst zu werden. Daf\u00fcr ist er zu vielseitig, zu umtriebig, zu genial bodenst\u00e4ndig. \u201eVielleicht mache ich auch mal was ganz Schr\u00e4ges, was Elektronisches. Und wenn nix mehr zu spielen ist, dann geh ich halt wieder auf die Alm.\u201c<\/p>\n<p>Was dem Vollblutmusiker gegen den Strich geht ist, dass mittlerweile viele Gruppen nicht mehr authentisch sind und trotzdem auf den Alpen-Zug aufspringen. Was ihm dagegen imponiert ist, dass man heute Dialekt reden, stolz seine Lederhose tragen und trotzdem in New York auftreten kann. Was er noch nicht macht, weil er wie gesagt lieber auf kleinen B\u00fchnen in S\u00fcdtirol, \u00d6sterreich und Bayern auftritt. Und zwar unerm\u00fcdlich auf 120 Konzerten in diesem Jahr. Ganz nebenbei realisiert er noch seine eigenen Projekte wie Kompositionen f\u00fcr Kabarett und Theater, die CD \u201eAlpenrosen\u201c mit dem Saxophonisten Maximilian Geller oder seine Solo-CD, die im n\u00e4chsten Sommer herauskommt und f\u00fcr die er alle Instrumente selbst einspielt. Alles in Eigenregie, weil er sich nicht dem Teufel, also den gro\u00dfen Plattenlabels, verschreiben will. Dann lieber weiter improvisieren \u2013 und sterben. Aber solange s\u00e4mtliche Musiker aus dem Alpenraum den Hut vor ihm ziehen und seine St\u00fccke nachspielen, m\u00fcssen sich Boandlkramer und Lucifer wohl noch eine Zeit lang gedulden.<\/p>\n<p>Sonja Ragaller<\/p>\n<p>Artikel erschienen in der Muh 4 \u2013 Magazin f\u00fcr bayerische Aspekte &#8211; 2011<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.muh.by\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.muh.by<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.herbert-pixner.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.herbert-pixner.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der S\u00fcdtiroler Herbert Pixner, der \u201ePaganini der Knopfziach\u201c, schl\u00e4gt Br\u00fccken zwischen Jazz, Blues, Latin und alpenl\u00e4ndischer Volksmusik. Der melancholische Blueser Brandner stirbt w\u00e4hrend eines Konzerts auf der B\u00fchne. 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Man k\u00f6nnt auch sagen, dass ihm sein Instrument, die \u201eZiach\u201c, den Weg gewiesen hat. \u201eDie diatonische Harmonika ist auf vier Tonarten festgelegt und dadurch sehr beschr\u00e4nkt\u201c, sagt Pixner. \u201eSie ist super zum Landler spielen, wird aber kaum f\u00fcr Blues-Musik verwendet. Und so hab ich halt meine Musik dem Instrument angepasst.\u201c Was wiederum den Ausrichtern von Volksmusik-Abenden und Nachwuchswettbewerben in seiner Heimat zwischen Sterzing und Bozen nicht recht gepasst hat. Zumindest vor zehn Jahren. Da sind zwar seine Vorbilder Hubert von Goisern, Haindling und Bierm\u00f6slblosn schon ordentlich aus der Reihe der volkst\u00fcmlichen Unterhaltungsmusiker getanzt. Trotzdem hat der Moik mit seinem Stadl alles \u00fcberstrahlt und dem jungen Pixner h\u00f6chstens Auftritte nach Mitternacht beschert, wenn eh keiner mehr so richtig zugeh\u00f6rt hat. Geschert hat er sich nie drum, weil er sowieso lieber auf kleinen B\u00fchnen spielt, wo man das Publikum sp\u00fcrt. Ob das auf der Alm ist oder in Colorado, wo er mal drei Monate als Barmusiker gespielt und daf\u00fcr sein Musikstudium geschmissen hat. Seine Eltern, die auf 1800 Metern einen Bergbauernhof in S\u00fcdtirol betreiben, waren eh nie recht daf\u00fcr, dass da Bua so eine brotlose Kunst betreibt, statt Geld zu verdienen. Und das obwohl der Vater selbst die Musik im Blut und das chromatische Knopfakkordeon oft um die Schultern hat. Stur, wie die Leut im Passeiertal halt sind, hat er seine Sache durchgezogen, die Musik aufgesaugt und bei jeder Gelegenheit, in Wirtsh\u00e4usern und Autobahnrastst\u00e4tten, zu jeder Tages- und Nachtzeit wie ein Besessener gespielt. Nach Geh\u00f6r, nach Musikkassetten, nach der Griffschrift. Meistens die Steirische, auch wenn er Klarinette, Trompete, Tuba, Gitarre und Schlagzeug ebenso beherrscht. Hat sich mit Jobs als Radiomoderator \u00a0oder als Kreuzfahrt-Musiker durchgeschlagen, immer mit der Angst vor dem Finanzamt im Genick. Als er seine jetzigen Partner die Harfinistin Karin Aschaber und Werner Unterlercher am Kontrabass getroffen und das Herbert Pixner Projekt ins Leben gerufen hat, war er zwar immer noch klamm, aber schon reich an eigenen Liedern, die sich an fremden Musikkulturen inspirieren aber nie den eigenen Ursprung verleugnen. Wie denn auch, schreibt er doch die meisten St\u00fccke hoch droben am Berg, v\u00f6llig losgel\u00f6st von Au\u00dfenwelt und Ablenkung, mit der Natur und seinem Instrument vom eigenwilligen, s\u00fcdsteirischen Harmonika-Bauer Jamnik im Einklang. Da oben jenseits der Baumgrenze muss er es schon fr\u00fch gesp\u00fcrt haben, dass sich der Wind auf einmal dreht und ihm statt ins Gesicht in den R\u00fccken bl\u00e4st. Denn auf einmal \u00f6ffnen sich T\u00fcren f\u00fcr die neue Volksmusik, wie Pixner sie nennt, an die er sich gar nicht denken getraut hat, vom Lustspielhaus in M\u00fcnchen \u00fcber das Stadttheater in Meran bis zum Schlo\u00df Elmau, von klassischen Konzerten bis hin zu hochkar\u00e4tigen Weltmusikreihen. Als Vorreiter der jungen, experimentellen Alpenmusik sieht er sich nicht, aber gut aufgehoben in der Szene, die immer gr\u00f6\u00dfer und facettenreicher wird: \u201eEs gibt mittlerweile drei \u00c4ste innerhalb der Volksmusik: den ganz traditionellen, den experimentellen der jungen Wilden und die volkst\u00fcmliche Schlagerszene. Trotz Globalisierung, Facebook und Co. brauchen die Leute anscheinend doch was Regionales.\u201c Pixner verbindet beides auf seinen progressiven und doch sehr urspr\u00fcnglichen CDs \u201eBlus\u2019n Auf!\u201c und \u201eBauern-Tsch\u00e4ss\u201c. F\u00fcrchten tut er sich nicht, wie damals Hubert von Goisern, in eine Schiene gepresst zu werden. Daf\u00fcr ist er zu vielseitig, zu umtriebig, zu genial bodenst\u00e4ndig. \u201eVielleicht mache ich auch mal was ganz Schr\u00e4ges, was Elektronisches. Und wenn nix mehr zu spielen ist, dann geh ich halt wieder auf die Alm.\u201c Was dem Vollblutmusiker gegen den Strich geht ist, dass mittlerweile viele Gruppen nicht mehr authentisch sind und trotzdem auf den Alpen-Zug aufspringen. Was ihm dagegen imponiert ist, dass man heute Dialekt reden, stolz seine Lederhose tragen und trotzdem in New York auftreten kann. Was er noch nicht macht, weil er wie gesagt lieber auf kleinen B\u00fchnen in S\u00fcdtirol, \u00d6sterreich und Bayern auftritt. Und zwar unerm\u00fcdlich auf 120 Konzerten in diesem Jahr. Ganz nebenbei realisiert er noch seine eigenen Projekte wie Kompositionen f\u00fcr Kabarett und Theater, die CD \u201eAlpenrosen\u201c mit dem Saxophonisten Maximilian Geller oder seine Solo-CD, die im n\u00e4chsten Sommer herauskommt und f\u00fcr die er alle Instrumente selbst einspielt. Alles in Eigenregie, weil er sich nicht dem Teufel, also den gro\u00dfen Plattenlabels, verschreiben will. Dann lieber weiter improvisieren \u2013 und sterben. Aber solange s\u00e4mtliche Musiker aus dem Alpenraum den Hut vor ihm ziehen und seine St\u00fccke nachspielen, m\u00fcssen sich Boandlkramer und Lucifer wohl noch eine Zeit lang gedulden. 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