{"id":15,"date":"2017-03-17T04:35:58","date_gmt":"2017-03-17T11:35:58","guid":{"rendered":"http:\/\/almliebe.tumblr.com\/post\/158508355060"},"modified":"2018-11-01T13:32:50","modified_gmt":"2018-11-01T12:32:50","slug":"mit-dem-fenster-zum-berg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg\/","title":{"rendered":"Mit dem Fenster zum Berg"},"content":{"rendered":"<p>Der S\u00fcdtiroler K\u00fcnstler und Bildhauer hat mit dem Umbau eines alten Bauernhauses im Vinschgau ein Statement f\u00fcr modernes alpines Wohnen gesetzt. 250 Quadratmeter L\u00e4rchenholz haben er und sein Bruder verbaut an Fassade und Innenr\u00e4umen. Im Fokus steht der Blick auf den Berg.<\/p>\n<p><!-- more --><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-201\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-1.jpg\" alt=\"Mit dem Fenster zum Berg\" width=\"540\" height=\"406\" \/><\/p>\n<p>Der Traum vom Paradies &#8211; steht in gro\u00dfen Lettern an dem Holzhaus des K\u00fcnstlers, das sich fast unbemerkt in den alten Weiler in Mals einreiht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-202\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2.jpg\" alt=\"Mit dem Fenster zum Berg\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2.jpg 540w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2-120x80.jpg 120w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2-255x170.jpg 255w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-2-345x230.jpg 345w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-204\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-3.jpg\" alt=\"Mit dem Fenster zum Berg\" width=\"540\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-3.jpg 540w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-3-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Spektakul\u00e4r ist aber nicht nur der Blick von dem riesigen Panoramafenster in der Wohnk\u00fcche auf die umliegenden Berggipfel, sondern auch der gekonnte, innovative Mix aus modern und alt. Beispiel ist die freistehende Badewanne aus L\u00e4rchenholz im wei\u00dfen Marmor-Bad oder die schwebende Holzbr\u00fccke, die Treppe und Wohnzimmer verbindet.\u00a0\u201cJemand hatte damals auf der Baustelle ein Brett \u00fcber die offene Diele gelegt\u201d, sagt Prenner,\u00a0\u201cIch fand den \u00dcbergang \u00fcber den Flur interessant und habe es \u00fcbernommen.\u201d<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-205\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-4.jpg\" alt=\"Mit dem Fenster zum Berg\" width=\"540\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-4.jpg 540w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-4-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>An allen Ecken seines Hauses stehen, h\u00e4ngen oder lehnen Werkzeug, Bilder, fertige oder unfertige M\u00f6bel. Aus dem Refugium ist l\u00e4ngst Hauptsitz und Atelier geworden. Kein Wunder bei dem Blick auf die faszinierende S\u00fcdtiroler Bergwelt. Dank moderner Glasfaserkabel bleibt Prenner auch in der Abgeschiedenheit mit der Welt verbunden. Technik und Natur sind f\u00fcr den K\u00fcnstler und Bildhauer kein Widerspruch. Schlie\u00dflich erm\u00f6glicht ihm das Internet, auch weitab der Stadt neue Kunstprojekte, M\u00f6bel oder Holzobjekte zu entwerfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-206\" src=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-5.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-5.jpg 540w, https:\/\/www.almliebe.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/mit-dem-fenster-zum-berg-5-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>In seinem Haus lebt Prenner seine Leidenschaft f\u00fcr Holz und Handwerk aus. Holz als zentrales Element war f\u00fcr ihn zwingend. Vieles andere hat sich erst beim Bauen entwickelt, erz\u00e4hlt der K\u00fcnstler. Der Eingang etwa war so dunkel, dass man den T\u00fcrgriff nicht gefunden hat. So hat Prenner die Decke zur dar\u00fcberliegenden Kammer kurzerhand aufgerissen und dadurch Licht geschaffen, das jetzt von Stube und Wohnzimmer in den Flur str\u00f6mt. Der wei\u00dfe Marmorboden hellt den Eingangsbereich zus\u00e4tzlich auf. Der Stein wurde rund 30 Kilometer von hier in Laas abgebaut und z\u00e4hlt zu den h\u00e4rtesten und wei\u00dfesten Marmorsorten.\u00a0\u201cEigentlich ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass man Materialien aus der Region verwendet und keine Steine aus Indien.\u201d Prenner aber glaubt,\u00a0\u201ceine neue Sehnsucht\u201d zu sp\u00fcren:\u00a0\u201cDie Leute wollen wissen, woher die Dinge, die Materialien kommen. Dinge, die Bestand haben, geben in einer unsicheren Zeit Geborgenheit.\u201d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der S\u00fcdtiroler K\u00fcnstler und Bildhauer hat mit dem Umbau eines alten Bauernhauses im Vinschgau ein Statement f\u00fcr modernes alpines Wohnen gesetzt. 250 Quadratmeter L\u00e4rchenholz haben er und sein Bruder verbaut an Fassade und Innenr\u00e4umen. Im Fokus steht der Blick auf den Berg. Der Traum vom Paradies &#8211; steht in gro\u00dfen Lettern an dem Holzhaus des K\u00fcnstlers, das sich fast unbemerkt in den alten Weiler in Mals einreiht. Spektakul\u00e4r ist aber nicht nur der Blick von dem riesigen Panoramafenster in der Wohnk\u00fcche auf die umliegenden Berggipfel, sondern auch der gekonnte, innovative Mix aus modern und alt. Beispiel ist die freistehende Badewanne aus L\u00e4rchenholz im wei\u00dfen Marmor-Bad oder die schwebende Holzbr\u00fccke, die Treppe und Wohnzimmer verbindet.\u00a0\u201cJemand hatte damals auf der Baustelle ein Brett \u00fcber die offene Diele gelegt\u201d, sagt Prenner,\u00a0\u201cIch fand den \u00dcbergang \u00fcber den Flur interessant und habe es \u00fcbernommen.\u201d An allen Ecken seines Hauses stehen, h\u00e4ngen oder lehnen Werkzeug, Bilder, fertige oder unfertige M\u00f6bel. Aus dem Refugium ist l\u00e4ngst Hauptsitz und Atelier geworden. Kein Wunder bei dem Blick auf die faszinierende S\u00fcdtiroler Bergwelt. Dank moderner Glasfaserkabel bleibt Prenner auch in der Abgeschiedenheit mit der Welt verbunden. Technik und Natur sind f\u00fcr den K\u00fcnstler und Bildhauer kein Widerspruch. Schlie\u00dflich erm\u00f6glicht ihm das Internet, auch weitab der Stadt neue Kunstprojekte, M\u00f6bel oder Holzobjekte zu entwerfen. In seinem Haus lebt Prenner seine Leidenschaft f\u00fcr Holz und Handwerk aus. Holz als zentrales Element war f\u00fcr ihn zwingend. Vieles andere hat sich erst beim Bauen entwickelt, erz\u00e4hlt der K\u00fcnstler. Der Eingang etwa war so dunkel, dass man den T\u00fcrgriff nicht gefunden hat. So hat Prenner die Decke zur dar\u00fcberliegenden Kammer kurzerhand aufgerissen und dadurch Licht geschaffen, das jetzt von Stube und Wohnzimmer in den Flur str\u00f6mt. Der wei\u00dfe Marmorboden hellt den Eingangsbereich zus\u00e4tzlich auf. Der Stein wurde rund 30 Kilometer von hier in Laas abgebaut und z\u00e4hlt zu den h\u00e4rtesten und wei\u00dfesten Marmorsorten.\u00a0\u201cEigentlich ist es selbstverst\u00e4ndlich, dass man Materialien aus der Region verwendet und keine Steine aus Indien.\u201d Prenner aber glaubt,\u00a0\u201ceine neue Sehnsucht\u201d zu sp\u00fcren:\u00a0\u201cDie Leute wollen wissen, woher die Dinge, die Materialien kommen. 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